Charlie-und-Ayurveda-by-Theresa-Pewal-203-2.jpg

Blog

Allzeit Ayurveda

 

September 2024

Neues Ayurveda Studio

In den letzten drei Jahren durfte meine Praxis in den einzigartigen Räumlichkeiten vom Verein Shakti Spirits in Mödling heranwachsen. Während ich die Gemeinschaft und die Energie dort sehr geschätzt habe, macht es mir jetzt eine große Freude meine Klient*innen in meinem eigenen Ayurveda Studio in Perchtoldsdorf zu empfangen.

Die kleine Wohnung ist gleichzeitig das Tonstudio von meinem Mann aber keine Sorge, er wird natürlich nicht nebenan musizieren während ich arbeite. Wir haben mit viel Hingabe eine Wand selber eingebaut, meinen Raum mit (der Lehmfarbe) “Liebe” ausgemalt und seit September praktiziere ich hier. Seit der letzten Fotoaufnahme wurde der Raum noch viel schöner und - große Neuigkeiten - es gibt statt dem Vorhang endlich eine Tür! Um die Energie von meiner neuen Praxis zu spüren musst du mich natürlich besuchen kommen und ich freue mich sehr auf alle, mit denen ich hier in Berührung kommen darf.


Gutscheine

Ich tu mir mit Geschenken manchmal schwer, da ich eine große Abneigung gegen ‘Zeug’ habe. Ich möchte nichts unnötiges und eventuell ungeliebtes schenken und möchte selber nichts herumstehen haben, das ich nicht brauchen kann.

Erlebnisgutscheine sind schon allein ein schönes Geschenk als Anstoß und Anlass, sich Zeit zu nehmen für sich. (Für Menschen mit Kindern ist es noch luxuriöser, wenn ein Gutschein mit einer Versprechung für Babysitten gepaart wird!)

Für Schwangere eignet sich wunderbar ein Gutschein für die ayurvedische Schwangerschaftsmassage. Verwöhne deine Schwester, Partnerin, Freundin, Kollegin, Tochter…

Und falls jemand den Gutschein doch nicht in Anspruch nehmen möchte, kann er einfach weitergeschenkt werden.

Ich verzichte auf Papier-Gutscheine und schicke dir den Gutschein - mit Beschreibung deiner Wahl - als PDF per Email (mit der Rechnung für die Überweisung). Wenn du ihn selber ausdrucken möchtest, kannst du das natürlich gerne machen. Ich akzeptiere ihn beim Termin digital oder ausgedruckt.

Dezember 2022


Breakfast Crumble

Herbst 2022

I love cooking but I don’t often post recipes because I don’t want to perpetuate the widely held idea that ‘THIS is Ayurvedic Food’. Eating an ‘ayurvedic diet’ means so much more than eating specific ingredients or even cooking and consuming them in a certain way. It means paying attention to your body, temperament, appetite, energy levels and digestion, observing how all these things might change according to the time of day, season, weather or life events and adjusting your diet accordingly in order to maintain healthy agni and to balance the doshas, which in turn will support a healthy body and mind.

I have, however, been slightly obsessed with this breakfast for the last month or two and have finally decided to share my recipe, which should of course be adjusted according to your tastes and needs. For me it yields 4 portions, for someone else it could well be 8 portions. Very generally put this breakfast is best suited to someone with strong jataragni, it soothes vatadosha and could aggravate kaphadosha. I like to use the juiciest fruit possible to avoid dryness and at the moment I’m loving pears and damsons. 

One more thing: ideally, food should be freshly cooked. This is obviously impractical or impossible for a lot of people and I do keep this in the fridge and warm up a portion on the three mornings after I’ve cooked it.

Recipe

4 cups ripe, seasonal fruit (peeled and chopped according to fruit and your preferences)

Put fruit in the bottom of a baking dish and season with cinnamon.

Mix together:

1 cup oats

1 cup ground almonds

1 cup ground pecans/walnuts/sesame seeds

Pinch salt

Add 1/4 cup maple syrup and squish it all together.

Put it on top of the fruit.

Bake at 180 Celsius for 40 mins


Schwangerschaftsmassage

Ich hatte vor kurzem die Freude, die ayurvedische Schwangerschaftsmassage bei Petra Wolfinger zu lernen.

Meine Diplom-Ausbildung machte ich an einer Schule, welche die Ansicht ihrer führende Vaidya - nämlich, dass die schwangere Frau sich selbst einölen sollte, aber großteils in Ruhe gelassen gehört - weitergegeben hat. Somit erlebte ich selber zwei Schwangerschaften fast gänzlich ohne Massage. Das fand ich nicht nur schade, sondern total unstimmig, da fast niemand einen größeren Bedarf nach behutsamer, umhüllender, anspruchsloser Berührung hat, als ein schwangerer Mensch. 

Umso mehr freue ich mich jetzt, Frauen* während der Schwangerschaft mit dieser wunderschönen Massage körperlich und emotional zu unterstützen. Die Schwangerschaftsmassage, im Gegenteil zur traditionellen Abhyanga, wirkt nicht auf Ausscheidungsprinzipien, stellt keine Reinigung dar und versucht nicht tiefsitzende Blockaden oder Verspannungen zu lösen. Das Öl nährt die Haut und andere Gewebe, es macht weich und es fördert Liebe und Gelassenheit. Die Massage lässt die Frau* zu sich selbst kommen, hilft hormonelle Schwankungen zu harmonisieren und entlastet Beine, Becken, Rücken und Verantwortungsbewusstsein. 

Mehr Infos zur Massage selbst findest du hier.

* bzw. alle die sich nicht als solche bezeichnen würden, aber auch eine Schwangerschaft durchmachen

Juni 2022

Schwangerschaftsmassage

Februar 2022

Ayurveda Öl-Massage

Abhyanga :

Ayurvedische Öl-Massage gegen Müdigkeit und Erschöpfung

Wer schon mal eine ayurvedische Öl-Massage erlebt hat weiß, dass diese Ganzkörper-Massage mit viel warmem Öl eine ganz besondere Wirkung auf Körper, Geist und Seele hat. Das medizinierte Öl - abgestimmt auf deine Konstitution - hat mehrere besondere Qualitäten: Es macht weich, öffnet Kanäle und Herzen, nährt und erdet. Nach einer wirklich guten Abhyanga Massage wirst du völlig entspannt, strahlend und leichtfüßig nach Hause gleiten.

Besonders im Winter, mit der Kälte, der oft trockene Luft draußen und der Heizungsluft die noch mehr austrocknet, beruhigt, belebt und befeuchtet eine ayurvedische Massage. Zusätzlich zu der üblichen Winterkälte: bei dem wechselhaften und windigen Wetter von den letzten Wochen steigt das Vata-Dosha extrem. Vata im Körper sorgt im Überschuss für Trockenheit, Sprödheit, Unruhe, Unsicherheit, Gereiztheit, Ärger, Zerrissenheit, gestörter Schlaf, Nervosität und Angst. Abhyanga, das liebevolle Einölen des Körpers, wirkt genau diesen Symptomen entgegen.

Die Berührung in Kombination mit dem warmen Öl regt die Verdauung, den Kreislauf und das Lymphsystem an, löst Schlackenstoffe und nährt die Gewebe. Das alles trägt dazu bei Ojas - die Lebensenergie - zu mehren. Dein Immunsystem und die Ausscheidungsprozesse im Körper werden unterstützt und Ausdauer, Stärke, Flexibilität, Konzentration, Vertrauen, Empathie, Liebe und Jugendlichkeit werden gefördert.

Hier erfährst du mehr über meine Massagen!


Dezember 2020

 

Adventskalender

Kürbissuppe.JPG

Jeden Tag in Advent poste ich einen kleinen Beitrag auf mein Social Media; Rezepte, Pflege-Tipps, Atemübungen und mehr.

Mach ein bisschen Zeit für dich und mach in Ruhe mit, wenn du Lust hast. Mit dem Ayurveda und mit mir zurück zur Stille finden.

 
Gheetropfen.JPG

Handy

Diesen Sommer war ich mehrmals mit meiner Familie zelten. Ich habe aus Prinzip (weil ich die Versuchung vermeiden will, die ganze Zeit etwas im Internet oder auf Social Media nachzuschauen) kein mobiles Internet bei meinem Handyvertrag. Zu Hause und sonst überall wo es WLAN gibt, benutze ich das Internet auf meinem Handy und ich merke, dass ich es oft mehr benutze als mir gut tut, aber am Campingplatz benutze ich mein Handy fast gar nicht. Ich schau ein paar Mal am Tag ob jemand angerufen oder ein SMS geschrieben hat und ansonsten bin ich präsent, bei mir, in meiner direkten Umgebung, mit meiner Familie. Wenn wir wieder heimkommen dauert es ein paar Tage, bis ich wieder ins Handy-schauen verrutsche, und ich merke dann wie gut es mir ging in der Zeit des Handy-Abstands davor. Ich bin zentrierter, ruhiger, zufriedener und habe mehr Zeit am Tag für alles was ich wirklich machen möchte. 

Wir benutzen fast alle zig-mal am Tag das Handy. Wir lieben es schnell etwas nachschauen zu können, immer auf dem Aktuellsten zu sein, in Kontakt zu sein, überall Videos schauen zu können und alles andere was das Ding kann. Andererseits spüren viele Leute, dass es ihnen nicht gut tut so viel ins Handy zu schauen - sei es das Blaulicht, die Eindrücke vom Social Media, die Zeitverschwendung oder sonst was. Also was macht das Smartphone mit uns aus Ayurvedischer Sicht betrachtet?

Die Sicht, das Licht und die Augen gehören zum Pitta Dosha. Wenn wir ins Handy schauen, das meist ziemlich klein und natürlich auch leuchtend ist, strengen wir unsere Augen an. Über längere Zeit kann dies zu Pitta Störungen führen, sei es ein Brennen in den Augen, Einschlafprobleme, oder sogar ein Tendenz zu Aggression oder ein ‘immer mehr tun, sein, machen wollen’ und schlussendlich ein ausgebranntes Gefühl. 

Es sind die Informationen, die das Handy anbietet, die uns so reizen. Wir sind von Natur aus neugierige Geschöpfe und die faulste, leichteste Art und Weise um Neues zu entdecken ist: ins Handy zu schauen. Ob wir tatsächlich nach wichtigen und nützlichen Informationen suchen, oder durch Social Media scrollen, wir füllen dabei das Gehirn mit Informationen. Im Fall von Social Media bekommen wir erstens sehr schnell sehr viele Eindrücke auf einmal, und zweitens sind es Informationen die zwar verlockend ablenkend sind aber die dann unnötig im Gehirn herumschweifen und uns die Ruhe - das Nichtsdenken - noch schwieriger machen als je zuvor. Diese Informationen, die zu Gedanken werden, das Gehirn und das Denken an sich sind vom Vata Dosha dominiert. Vata ist schnell und beweglich; es schickt Informationen blitzschnell entlang den Nerven überall im Körper herum. Vata ist auch leicht, freudig und inspirationsreich. Vielleicht fühlen wir uns manchmal von den Eindrücken im Handy inspiriert, aber wenn wir zu viel von den Eindrücken im virtuellen Raum aufnehmen und das Leben im hier und jetzt nicht achten, verlieren wir unseren Halt. Das heißt, wenn wir unser Vata - das aus Wind und Raum besteht - zu lang im virtuellen Raum unkontrolliert herumschweifen lassen, bläst das Vata immer wilder und bedroht uns auch durch die Luft zu wirbeln. Es kann zu Gereiztheit, Unruhe, Schlafprobleme auf Grund der vielen Gedanken und Gefühle der Bodenlosigkeit, Unzufriedenheit und Leere kommen. 

Unsere heutige Gesellschaft ist extrem von Vata und Pitta geprägt: Wer den vollsten Terminkalender hat ist ganz wichtig und wer weniger Sichtbares macht ist wird als faul abgestempelt. Alle müssen schneller werden, bessere Leistungen bringen, mehr produzieren, mehr kaufen, mehr werden. Was überwiegend fehlt, auch wenn es noch nicht zu einem Burnout oder Depression gekommen ist, ist ein gesundes Kapha. Kapha, die nährende, ruhige, erdende Mutter, die uns Halt, Geborgenheit, Zufriedenheit, Kraft und die Möglichkeit, uns zu entfalten, zu wachsen, schenkt. 

Ich habe den für mich besten Umgang mit Social Media entdeckt. Wenn ich mich inspiriert fühle oder etwas spezifisches sagen möchte, öffne ich eine App nur um etwas zu posten. Diese gezielte, produktive Verwendung ist ein ‘Pitta’ Umgang, und ich vermeide damit das endlose, ziellose, herumtreibende, ‘Vata’ Durchscrollen. Damit ich den Druck von meinem Pitta auch umgehe, das mich dazu drängt immer wieder und immer mehr posten zu wollen, lösche ich Apps von meinem Handy bis ich wieder wirklich Lust habe etwas zu posten. Manchmal passiert das lang nicht, manchmal habe ich eine kreative Phase und poste mehrere Tage hintereinander etwas und ich versuche es passieren zu lassen, wie es kommt. Eins ist mir klar: die Pausen zwischendurch bringen viel Ruhe, Gelassenheit und Fruchtbarkeit in mein Leben - sei es die 15 Minuten in den ich einen Tee trinke und aus dem Fenster statt ins Handy schau, oder die Wochen in den ich ein App gar nicht am Handy habe. Ein bisschen Nichtstun ist eine erstaunlich effektive Kapha-aufbauende Therapie und Nichtsdenken, wenn man das schafft, ebenso. Kannst du dir vorstellen, wenn du auf den Bus wartest, in der U-Bahn sitzt oder am Tisch im Kaffeehaus während dein Gegenüber aufs Klo geht, nicht ins Handy zu schauen? Probiere es mal aus, schau um dich herum und schau was passiert. 

September 2020

IMG-6540.jpg

August 2020

Sommer-Genuss

Es ist heiß und wir wissen wie und wo wir am besten eine Abkühlung finden: im Wasser, mit einem weißen Spritzer im Garten, bei Abendspaziergänge im Wald, mit griechischem Salat zum Abendessen und Eis als Nachspeise? Nein - nicht so im Ayurveda!

Im Sommer herrscht Pitta, das Prinzip der Transformation und das Feurige, das Hitzige, im Ayurveda. Um Pitta zu beruhigen braucht es tatsächlich und logischerweise kühlende Dinge, aber um kaltes, rohes und schweres (wie zB. Milchprodukte) zu verdauen braucht es viel Energie. Eine anfängliche Erfrischung am Gaumen kann später zu einer Schlappheit im ganzen Körper führen. Außerdem müssen wir immer auf unser Vata achten, das sehr schnell aus der Balance geraten kann und von einer eventuellen, durch Hitze entstehenden, Trockenheit erhöht wird. 

Bei heißem Wetter verteilt sich das Feuerprinzip Agni verstärkt überall im Körper. Hierdurch ist Jataragni - das zentrale Feuer im oberen Verdauungstrakt - geschwächt und die Verdauung wird verlangsamt. Eine schwache Verdauung kann mit schwer-verdaulichen Nährstoffen natürlich nicht gut umgehen. Es dauert länger um sie zu verarbeiten, der ganze Körper wird träge und wenn die Nahrung teilweise gar nicht mehr aufgeschlüsselt werden kann, führt es zu Ama (verbleibende Stoffe die nicht ausgeschieden werden können) im Körper, was wiederum zu Blockaden, Steifheit, Müdigkeit und Schmerzen führen kann. 

Was Äußerlichkeiten betrifft, ja, spring ins kühlende Wasser, ruhe dich so viel wie möglich im Schatten aus, genieße einen Spaziergang im Mondlicht. Gehe in die Natur und verwöhne dein Pitta mit den saftigen Düften von Kräutern und Blüten. Wenn es - wie heute - zwischendurch einen Regentag gibt, mach einen barfuß Spaziergang im Regen über die Wiese oder den erdigen Waldboden und atme die frische, feuchte Luft tief in die Lunge ein. 

Viele merken, dass sie bei heißem Wetter weniger Appetit haben, aber außer ein bisschen weniger oder weniger oft zu essen, ändert sich oft nichts am Essverhalten. Wenn Hunger vorhanden ist greifen wir bei der Sommerhitze am besten zu leicht-verdaulichen Sachen: frisch-gekochtes, warmes (aber nicht zu heiß), flüssiges wie Suppen oder Currys, leicht öliges und leicht gewürztes aber nicht scharfes. Am besten werden die Pitta erhöhenden Geschmäcke Salzig, Sauer und Scharf vermieden. Süßes kann man in Maßen genießen, da es Pitta und Vata beruhigend, aber dabei eher schwer zu verdauen ist. Mit Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Nelken oder Sternanis lassen sich Süßspeisen leichter verdauen. Im Ayurveda wird alles was Nährend, Kräftigend, Aufbauend und Kühlend wirkt als ‘Süß’ eingestuft. Die meisten Getreidesorten zählen dazu und können, wenn wir sie gut verdauen können, am Speiseplan bleiben. Ein lauwarmer Salat aus geröstetem Gemüse und Linsen mit Reis ist momentan eine meiner Lieblingsspeisen. Wenn Rohes gegessen wird, dann am besten zu Mittag, wenn das Verdauungsfeuer am stärksten ist. Im Sommer sind Linsen die bekömmlichste Form von Eiweiß. Fleisch ist meist schwer, Bohnen erhöhen Vata, Käse wirkt durch das Fermentieren sauer und ist auch schwer und klebrig. Wenn es Käse sein muss, je jünger desto besser, wie zB. Paneer, Frisch- oder Hüttenkäse. Milchprodukte sind generell schwer, allerdings unterstützt Ghee das Verdauungsfeuer und wirkt kühlend. Yoghurt ist Sauer aber lässt sich mit dem kühlenden, leichteren Einfluss von Gurke und Gewürzen als Raita in kleinen Mengen gut genießen. Alkohol erhöht Pitta und Vata und wird am besten bei heißem wetter vermieden. Lauwarmes Wasser, eventuell mit einem Spritzer Zitronensaft, oder abgekühlte süße, beruhigende Kräutertees wie Süßholz, Melisse, Kamille, Hopfen, Fenchel oder Minze unterstützen die Verdauung und erfrischen. 

Und zum Eis: Die beste Zeit dafür wäre am Nachmittag, nachdem das Mittagessen schon völlig verdaut ist. Im Ayurveda wird davon abgeraten Früchte mit Milchprodukte zu kombinieren. Es wären entweder nur Eissorten ohne Früchte oder ausschließlich die ohne Milch (zB. Fruchtsorbet oder anderes veganes Eis) vorzuziehen. Aber am gesündesten ist es, die Nahrung mit vollem Genuss und ohne schlechtes Gewissen aufzunehmen. Also, Mahlzeit!

 

Selbstmassage Zuhause

Du brauchst kein besonderes Massage-Öl - Rapsöl lässt sich sehr gut schmieren, Olivenöl, Kökosöl, Mandelöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl.. sie haben alle unterschiedliche Eigenschaften aber jetzt mal, ganz einfach, Hauptsache Öl.

Öl beruhigt das Vata Dosha. Vata, wenn aus der Balance, ist verantwortlich für Nervosität, Unruhe, Angstzustände, Unsicherheit, Bodenlosigkeit, Leergefühl und Instabilität. Öl und Berührung - auch von den eigenen Händen - können helfen, ein Gefühl der Stabilität, Erdung und Zentrierung im eigenen Körper zu erzeugen. Mit der Aufmerksamkeit auf die rhythmischen Bewegungen der Selbstmassage, kann das Erlebnis eine meditative Wirkung entfalten. Die Bewegung und Berührung verbinden Geist und Körper.

Wärme das Öl in einem kleinen Topf am Herd vor. Setz dich, irgendwo wo es warm ist, auf einem alten Handtuch oder Leintuch hin. Stelle Schlapfen die Ölig werden können daneben für danach. Das Öl kannst du vorsichtig direkt auf deine Haut tröpfeln oder zuerst in die Hand geben. Fange mit den Füßen an. Es gilt generell: Auf den Gelenken kreisende Bewegungen und sonst sanft aber feste Striche Richtung Herz. Die Zehen vom Ansatz zum Nagel hin kreisend drücken und ziehen. Die Fußsohle mit beiden Daumen durchkneten. Eine Faust machen und mit den Knöcheln deine Fußsohle massieren. Am Fußrücken mit den Daumen Zwischen den Sehnen Richtung Knöchel ausstreichen. Nimm den Fuß fest in beide Hände und bewege die Knochen sanft herum. Rubbel zwischen den Zehen. Spüre was sich für dich gut anfühlt und mach das.

Umkreise mit den Fingerspitzen deinen Knöchel. Fahre seitlich von der Achillessehne rauf und runter. Massiere weiter die Beine hinauf. Probiere aus, welche Teile deiner Hände, welche Griffe an unterschiedlichen Körperteilen gut können. Schau wie deine Hände sich der Form deines Körpers anpassen können. Spüre wie sich dein Körper mit der Bewegung der Hände und Arme mitbewegt. Lasse ihn schaukeln, schwingen, tanzen. Rücken und Po so gut wie möglich streichen und kneten. Die Handfläche am Steißbein kreisen um Wärme zu erzeugen. Am Bauch immer im Uhrzeigersinn massieren. Kleine Kreise mit den Fingerspitzen und große mit der ganzen Hand. Massiere ganz runter zu den Beckenknochen, rauf unter den Rippen und führ auf den Seiten die ganze Hand runter und rauf zwischen Rippen und Becken. Mit dem Arm in der Höhe, streiche mit ganz großen festen Strichen die Flanken von der Hüfte über die Achsel bis zur Hand. Knete um die Achseln herum, die Brustmuskeln (oberhalb der Brüste, Neben den Achseln) und streiche auch sanft um die Brüste herum. Streiche zwischen den Rippen mit den Fingerspitzen. Knete deine Schultern und deinen Nacken. Die Hände können sowie die Füße gestrichen und geknetet werden. Die Arme streichen, Gelenke kreisen... Die Wangen kreisen und das ganze Gesicht sanft kneten und ausstreichen. Druck sanft punktuell mit beiden Daumen zwischen und entlang den Augenbrauen, am dritten Auge (Mittel von Stirn), mittig am Haaransatz, am Scheitel und hinter beiden Ohren. Kraule deinen Kopf so lange du möchtest. Zieh an den Haaren, rubbel mit den Fingerspitzen hin und her und streiche dann ganz sanft durch die Haare.

Leg dich anschließend in eine heiße Badewanne ohne Seife, tupf dich danach trocken und lege dich gemütlich und warm hin um nachzuruhen und nachzuspüren.

April 2020

IMG-5947.jpg

März 2020

Knospen.jpg

Frühjahrsputz

Frühling: alles steckt voll Saft und potenzieller Energie. Jungpflanzen sprießen aus dem Boden, Knospen platzen aus grünen Zweigen heraus und die Luft ist feucht und derweil noch kühl. Kapha, Prinzip der Stabilität, verantwortlich für Wachstum, Üppigkeit und Überfluss, kommt zu dieser Jahreszeit in ihr Element. Das vermehrte Kapha Dosha in unserer Umwelt beeinflusst auch unsere Natur und es kann zu Kapha Ansammlungen im Körper kommen. Müdigkeit, Lethargie, Schwere, Übergewicht, Wassereinlagerungen und Verschleimung sind alles Symptome eines Kapha Ungleichgewichts, die besonders im Frühjahr auftreten oder sich zunehmend spürbar machen können.

Das Frühjahr ist daher auch aus Ayurvedischer Sicht eine passende Zeit, um Körper und Geist zu reinigen. Zum Beispiel mit Entlastungskuren, Panchakarma oder einfach mit einem erneut achtsamen Umgang mit unserem Essen. Es ist nicht für Jeden möglich oder empfehlenswert eine strenge Fastenkur zu machen und wir müssen schauen, welche Doshas im Körper und bei der Verdauung dominant sind, um eine Kur genau an die Person anzupassen. Wichtig ist immer das Agni - das Feuerprinzip im Körper, das die richtige Funktion jeder Zelle reguliert - aufrechtzuerhalten, bzw. anzukurbeln, da dieses für die Verdauung, das Verstoffwechseln und die Ausscheidung essenziell ist. Wenn Agni schwach ist, wird die Verdauung träge, Essen kann nicht vollständig verdaut und Reste bzw. Schlacken nicht richtig ausgeschieden werden. Die Körperzellen werden nicht optimal mit frischen Nährstoffen versorgt und es bleiben unverdaute Substanzen im Darm und in den Geweben kleben, die im Ayurveda ‘Ama’ heißen. Man fühlt sich schlapp, schwer und müde und auf Dauer führt es zu chronischen Schmerzen oder Krankheiten. 

Der im Ayurveda empfohlene Umgang mit der Nahrung dient dazu, Agni zu unterstützen und die Verdauung auf grob- und feinstofflichen Ebenen zu optimieren, damit der Körper mit Nährstoffen gut versorgt und nicht überbelastet wird. So eine Art Leitfaden kann jedem helfen, die Verdauung und den Körper zu entlasten, unabhängig davon, welche Doshas gerade im Körper dominant sind. Ich nehme gerne diese Jahreszeit, um mich an die ayurvedische Richtlinien zu erinnern, damit ich zu einem ausgewogenen, freudvollen Umgang mit meinem Essen zurückkehren kann. Da ich mir wünschen würde, dass alle achtsam und freudvoll mit ihrer Ernährung umgehen können, teile ich hier mit Ihnen eine Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale der Ayurvedischen Ernährungslehre. 

Nach der Mundhygiene begrüßt man den Tag nach ayurvedischem Stil mit einem Glas heißem Wasser. Idealerweise frühstückt man erst nach dem ersten Stuhlgang, da dieser anzeigt, dass die Verdauung in Schwung kommt und erst dann kann sich ein gesunder Hunger entwickeln. Frühstück ist auf jeden Fall unabdingbar, da es in die morgige Kapha Zeit (6.00 bis 10.00 Uhr) fällt und somit wichtige Stärke und Stabilität für den Tag bildet. Wer keinen Hunger hat, könnte es mit ein paar über Nacht eingeweichte Trockenfrüchten (Rosinen, Datteln, Pflaumen…) probieren. Wem auch nur Trockenfrüchte zu viel sind, kann einfach das Wasser davon trinken. 

Essen sollte so weit wie möglich in angenehmer Atmosphäre, ruhig und achtsam genossen werden. Dabei am besten keine Musik hören, nicht lesen, arbeiten oder fernschauen und auch nicht zu viel reden, damit die Aufmerksamkeit beim Essen bleibt. 

Versuchen sollte man jeden Tag zu ungefähr den gleichen Zeiten zu essen. So kann der Körper sich darauf einstellen und zum richtigen Zeitpunkt die benötigte Verdauungsflüssigkeiten herstellen. Wenn man ohne Hunger isst, kann das Essen nicht gut verdaut werden, da nicht genug Verdauungssäfte vorhanden sind. Auf der anderen Seite, wenn man nichts isst, obwohl schon länger Hunger vorhanden ist, müssen die Verdauungssäfte vom Körper wieder absorbiert werden und das kostet viel Energie. 

Es werden 2 bis 5 Mahlzeiten am Tag empfohlen, je nach Alter und Lebensumstände. (In der Regel, je jünger bzw. mehr körperlich tätig, desto mehr Essen.) Es gilt aber immer, nichts zwischendurch zu essen. Darunter kann man sich nicht nur naschen, sondern auch zB. das ‘vor sich hin grasen’ von gesundem Lebensmitteln oder das mitessen beim Essen kochen vorstellen. Mindestens 3 Stunden komplette Pause zwischen den Mahlzeiten einzulegen ist wichtig, damit die vorige Mahlzeit vollständig verdaut werden kann. Gegen eine Jause ‘zwischendurch’  ist nichts einzuwenden. Diese kann aber als eine kleine ‘Mahlzeit’, mit dem nötigen Abstand zu den anderen Mahlzeiten, betrachtet werden und nur wenn wirklich Hunger vorhanden ist. Ich bekomme zB. Morgens nach dem Frühstück relativ bald wieder Hunger und halte ganz schwer in einem ausgeglichenen Zustand bis zum Mittagessen durch, besonders wenn ich meine Kinder erst vom Kindergarten abholen muss und danach erst kochen kann. Deswegen esse ich um ca. 7.00 mein Frühstück, 10.00 eine Jause und 13.00 mein Mittagessen. Ich habe die Routine gefunden, die für meine Verdauung und Lebensumstände am besten passt aber es wird für jede/n unterschiedlich sein. 

Am besten nehme man warmes, frisch Gekochtes aus vollwertigen, saisonalen und ethisch produzierten Zutaten zu sich. Davon sollte über den ganzen Tag verteilt ca. 60% Getreide, 20% Linsen oder Fleisch, 10% Gemüse und 10% Sonstiges sein. Wenn Rohes dabei ist, wäre es empfehlenswert dieses am Anfang der Mahlzeit zu verzehren, wo die Verdauungskräfte noch am stärksten sind. 

Die empfohlene Essensmenge für eine Mahlzeit ist nur 1 1/2 leicht gehäufte Hand voll. Die eigene Handgröße dient dazu als Maßstab und das mag für manche viel zu wenig sein, aber es stimmt tatsächlich, dass die meisten von uns weit mehr essen als wir wirklich brauchen. Am besten achtet man darauf, wirklich keinen Bissen mehr zu Essen, sobald ein Sättigungsgefühl entsteht. Das haben viele von uns verlernt, aber es wird leichter den richtigen Zeitpunkt wieder zu erkennen, je mehr man auf dem Bauchgefühl achtet. 

Während und gleich nach dem Essen lieber nichts trinken, da dieses die für den Verdauungsprozess benötigte Säfte und Gase stört. Bis zwei Stunden nach dem Essen sollten auch Schlafen, Sport, Duschen und Sex vermieden werden. Schlaf verlangsamt den Verdauungsprozess und die andere Aktivitäten lenken die Durchblutung weg von den Verdauungsorganen. Somit bleibt das Essen länger im Magen und fängt langsam an zu gären, was zu Übersäuerung und zu einer nicht vollständigen Verdauung der Nährstoffen führen kann. 

Am Abend ist es am besten, keine große Mahlzeiten und ab 21.00 Uhr gar nichts mehr zu sich zu nehmen, da die Verdauung dann träge wird. 

Wenn Ihre Frühjahrsmüdigkeit einen extra Schubs braucht, können Sie sich leichtem, geröstetem, würzigem, trockenen Nahrungsmitteln zuwenden und Kaltes, Süßes, Saures und Salziges vermeiden. Wem Bärlauch schmeckt, kann ihn jetzt reichlich einsetzen, da seine scharfe, durchdringende Eigenschaften perfekt sind, um überflüssiges Kapha auszugleichen. Ingwer hilft wunderbar das Agni anzukurbeln und Schlappheit zu vertreiben. Im Frühjahr könnte man das heiße Wasser nach dem Aufstehen durch einen Ingwertee ersetzen. 

Kochen und Kauen werden im Ayurveda als eine Art ‘vor-Verdauung’ angesehen. Wenn das Essen gekocht und gut gekaut wird, muss der Körper weniger Energie verbrauchen, um die Nährstoffe aus dem Essen zu holen. Ziel des Essens war nie eine möglichst schöne Figur zu bekommen sondern, den Körper möglichst effektiv mit Nährstoffen zu versorgen, damit er Kraft und Energie hat. So kann er dann richtig strahlen!

Ba%CC%88rlauch.jpg

Die Lunge stärken und reinigen

Zu dieser Jahreszeit rechnen die meisten mit Schnupfen und Husten. Ich habe früher selten Erkältungen bekommen und glaubte, ein starkes Immunsystem zu haben aber seitdem ich zwei neue kleine Mitbewohner in meinem Leben habe, die jeden Virus liebevoll vom Kindergarten mit nach Hause tragen, stecke ich mich öfters an. Auch wenn mein Mann und ich nicht jedes Mal mit-kränkeln, es gibt jetzt einfach so viel mehr Chancen für uns krank zu werden!

Wenn das Immunsystem gut funktioniert und man sich schnell von einem Infekt erholt, kann es trotzdem sein, dass die restliche Verschleimung die Lunge länger beschwert. Es gibt einiges was man tun kann, um die Lunge zu unterstützen und lästige Schleimreste auszuputzen. Um bleibende Verschleimung loszuwerden, muss Kapha reduziert und Agni gestärkt werden. Um den Fluss von Vata in den unteren Atemwege zu verbessern, müssen wir diese entspannen und öffnen. Hier erteile ich kurz und bündig ein paar Mitteln und Massnahmen, die diese beiden Effekte bewirken.

  1. Viel Bewegung an der frischen Luft. Ich weiß man hört immer wieder, dass diese gesund ist, aber auch aus ayurvedischen Sicht ist es genau das richtige, um Schwergefühl und Verschleimung loszuwerden. (Erst dann, wenn man sich sonst wieder fit fühlt.)

  2. Ingwertee - aber nicht nur ein paar Scheiben Ingwer mit heißem Wasser übergossen. Ein gutes Stück - ca. 2 x 2cm - Ingwer schälen, fein reiben, in eine große Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen. Der Ingwer wird langsam nach unten sinken und man kann den Tee dann ohne abseihen trinken.

  3. Ajowan - Königskümmel. Dieses Gewürz enthält sehr viel Thymol. Thymol ist der Wirkstoff der in Thymian enthalten ist, aber in Ajowan ist es viel höher konzentriert. Die Dämpfe davon können inhaliert werden. Entweder: einen TL Ajowan Samen trocken in einer Pfanne erhitzen, bis sie sehr heiß sind aber noch nicht verbrennen. Vorsichtig über der Pfanne die Dämpfe einatmen. Oder: einen TL Ajowan Samen in einem Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und mit einem Handtuch über dem Kopf diesen Dampf inhalieren.

  4. Pippali - Piper Longum. Hier kann man jeden Tag eine Msp. davon mit Waldhonig vermischen und einnehmen, bis sich Symptome verbessern. (Nicht länger als 1 1/2 Monate ohne Unterbrechung.) Mit Pippali kann man auch eine 15-Tage Kur machen um die Lunge zu stärken. 100ml Ziegenmilch + 100ml Wasser + 1/4TL Pippali aufkochen und auf 100ml reduzieren. Abkühlen und mit Honig trinken. Dieses 5 Tage lang, wobei jeden Tag die Menge Pippali um einen 1/4TL erhöht wird. 5 Tage lang bei 1 1/4TL Pippali bleiben, dann 5 Tage lang reduzieren bis am letzten Tag wieder 1/4TL Pippali genommen wird. 

  5. Purna Atmung - das tiefe yogische Atmung - entspannt die Bronchien, verbessert die Lungenkapazität und hilft, Verklebungen in der Lunge zu lösen. Anleitungen und Videos dazu sind sehr leicht auf YouTube zu finden. 

Februar 2020

Ajwain.JPG

Jänner 2020

Charlie-und-Ayurveda-by-Theresa-Pewal-116.jpg

Warum Abhyanga?

Abhyanga, “Die große Einölung”, ist die bekannteste ayurvedische Anwendung. Sie beruhigt und balanciert das Vata Dosha, das für viele Symptome in Körper und Geist verantwortlich ist.

Abhyanga ist eine Massage des ganzen Körpers mit warmen Öl. Das Öl dringt über die Haut tief in alle Gewebe - Muskel, Faszien, Sehnen, Organe usw. - ein, um sie zu nähren und beleben. Gleichzeitig löst das Öl Blockaden und Verklebungen im Gewebe und hilft Schlackenstoffe, die ihre Ursache in einem zu trägen Stoffwechsel finden, abzutransportieren. Vor allem die großen, massierenden Striche entlang der Muskeln und des Rumpfes, und die Massage im Bauchbereich haben viele Vorteile.

Hier ein Überblick der Wirkungen von einem Abhyanga:

  • regt Blutkreislauf an

  • verbessert Durchblutung der Muskeln

  • regt das Lymphsystem (dadurch auch das Immunsystem) an

  • fördert Organtätigkeit und Verdauung

  • entspannt Muskeln und Geist

  • hält Haut, Muskeln, Bindegewebe, Bänder und Sehnen geschmeidig

  • löst Blockaden und entgiftet

  • verbessert Schlaf und Konzentration

Im Ayurveda wird es empfohlen ein- bis zweimal im Monat Abhyanga als gesundheitsfördernde Massnahme zu bekommen. Als Ayurveda Praktikerin schaue ich darauf, dass ich einen regelmässigen Massage-Austausch mit Kolleginnen habe, damit wir uns gegenseitig unterstützen können. Somit kann ich diese Massage aus meiner tiefsten Überzeugung empfehlen!


Gutscheine

Suchen Sie noch das perfekte Geschenk? Sie können bei mir für eine bestimmte Anwendung, oder für eine Summe ihrer Wahl, Gutscheine erwerben.

Gerne können wir besprechen, welche Massage oder Anwendung, für die Person die sie verwöhnen möchten am besten wäre, um Ihr Geschenk perfekt anzupassen.

Nach Überweisung auf mein Konto, bekommen Sie Ihren Gutschein als PDF per Email zugeschickt. Dieser kann entweder selbst ausgedruckt oder elektronisch bei mir eingelöst werden.

Dezember 2019

AYURVEDAGUTSCHEIN.jpg

Dezember 2019

Charlie-und-Ayurveda-by-Theresa-Pewal-144.jpg

Advent Advent das Pitta brennt!

Fußmassage für Fleißige um €45-

Die Adventszeit wird oft als eine hektische Zeit empfunden, in der es vor Weihnachten vieles zu erledigen, besorgen, organisieren oder abschließen gibt. Es wird im Kindergarten, in der Schule und mit der Firma gefeiert, es gilt Geschenke zu kaufen, Essen zu bestellen und viele Dinge zu tun, die vor dem Jahresende noch abgeschlossen gehören. Erst dann, wenn ‘das Christkind vor der Tür’ steht, kann man endlich loslassen, sich entspannen und diese besinnliche Zeit genießen. 

Ob man Weihnachten, eine andere Tradition, oder gar nichts feiert; diese Zeit führt tatsächlich in die dunkelster Jahreszeit und ist der Vorläufer der Wintersonnenwende. Zu dieser Jahreszeit gibt es zahlreiche Feste des Lichts - uralte sowie relativ neue - aus verschiedenen Traditionen und Religionen - um Licht in die Dunkelheit zu bringen und um die Rückkehr des Lichts zu fordern und zu feiern. Advent ist traditionellerweise eine Zeit des Rückzugs, der Kontemplation und des besinnlichen Zuhörens, in der man sich auf das Kommen Gottes bzw. das Kommen des Lichts einstimmen kann. 

Für mich ist diese Einstellung sehr stimmig. Ich fühle mich in der dunkleren Jahreszeit eher dazu berufen, nach innen zu schauen, mich zurückzuziehen und meiner Verbindung zum inneren Licht zu spüren. Natürlich ist es für die Meisten (auch für mich) nicht praktisch oder sinnvoll, sich wie ein Mönch zu verhalten und die Gesellschaft komplett auszublenden, aber ich finde es lohnt sich, einfach nur diese andere, ältere, etwas naturgerichtete Seite des Advents im Gedächtnis zu behalten. 

In diesem Sinne biete ich in den ersten zwei Dezemberwochen eine ‘Fußmassage für Fleißige’ an. Für €45- können Sie kommen, sich die Füße massieren lassen, runterkommen, in sich gehen, und innerhalb von 40 Minuten auf gestärkten Beinen und mit ruhigem Geist zurück in Ihren notwendigen Alltag kehren. 

Pitta ist die Transformation, die Hitze, der Tatendrang, das Tun. Es ist das, was uns ermöglicht eine Sache durchzuziehen, damit es erledigt ist. Es ist auch das, was uns zum Ausbrennen führt wenn wir es zu wild brennen lassen. Eine Fußmassage mit Ghee oder Rizinusöl entzieht dem Körper überschüssige Hitze und ist perfekt um das Pitta abzuleiten und das Gemüt zu beruhigen. Die Bearbeitung der Marma-Punkte auf den Fußsohlen wirkt auf den ganzen Organismus und fördert Entschleunigung auf allen Ebenen. 

Melden Sie sich telefonisch, per SMS oder per Email bei mir um auch kurzfristig einen Termin zu buchen.


Ayurveda Kennenlernen : sich selbst und die welt besser kennenlernen

Kennenlernpaket um €55-

Seitdem ich Ayurveda kennengelernt habe, sehe und verstehe ich alles in meinem Leben auf einer tieferen Ebene. Ich spüre die Ganzheitlichkeit und Verbundenheit allen Lebens. Es macht alles viel mehr Sinn.

Ich wünsche mir so sehr, dass alle sich selbst besser kennen, verstehen und akzeptieren lernen könnten, und ich finde Ayurveda ein einzigartiges Mittel dazu. Ich liebe es, dass eine ca. 3000 Jahre alte Gesundheitslehre aus Indien sehr viele Dinge gleich sieht, wie die moderne westliche Medizin. Oft kommt man über beide Wege zum gleichen Schluss, aber einer der Wege führt zu einem ganzheitlichen Verständnis und die Anerkennung des ganzen Wesens in seiner Einzigartigkeit.

Ich möchte nicht nur, dass alle die Chance haben Ayurveda für sich zu entdecken, sondern ich möchte Leute wirklich kennenlernen. Ich will wissen, wofür Sie brennen und was Gesundheit für Sie bedeutet. Ich biete deswegen ein Kennenlernpaket an. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich überraschen und überzeugen. Lerne Ayurveda - das ‘Wissen vom Leben’ - das Wissen von einem langen, gesunden Leben und das Wissen von einem ausgeglichenen, reichen, freudvollen Leben kennen.

Ich freue mich auf Sie!

November 2019

Charlie-und-Ayurveda-by-Theresa-Pewal-152.jpg